Angekommen im Morgengrauen
Landebahn. Mitten in der Nacht. Warm. Staubig. Es riecht stickig. Dreckig. So anders als dort, wo er herkommt, wo es um diese Jahreszeit feucht und um diese Uhrzeit kühl ist.
Er sieht in die Ferne. Sieht schemenhaft die sich von der Dunkelheit abhebenden Berge. Fühlt den sandigen Untergrund unter seinen Füßen durch seine Schuhe hinweg.
Er atmet tief ein, sieht die vielen, vielen Sterne am Himmel. 'Weißt du wieviel Sternlein stehen?' schwirrt ihm Bruchstückhaft durch den Kopf und lässt ihn lächeln.
Er betrachtet das rege Treiben um sich herum. Ist ein Teil davon. Und ist doch in einer ganz anderen Welt. Schultert seine Tasche. Geht in Richtung Bus.
Ein letzter langer Blick über seine Schulter. Die Berge im Morgenrot fesseln seinen Blick. Und er denkt daran, wie gern er diesen Moment jetzt mit jemand ganz Speziellem teilen würde. Jemand, der zu fern ist, um das alles zu sehen.
Er senkt den Kopf. Und betritt nun eine andere, seine Welt.
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